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Aug 20

Was ist eigentlich Matcha?

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Matcha ist Japans edelste Sorte Grüntee, zu feinem Pulver zermahlen. Damit er seine charakteristische dunkelgrüne Farbe bekommt, werden die Teepflanzen die letzten Wochen vor der Ernte beschattet.

Matcha ist reine Natur und sehr gesund. Die Teeblätter werden nach der Ernte gedämpft, getrocknet und in feines Pulver zermahlen, das dann komplett im heißen Wasser lösbar ist. Im Unterschied zu „normalem“ Grüntee trinkt man also das Teeblatt mit.

Matcha war nie einfach nur Tee, sondern stand schon immer in engem Zusammenhang zum Zen-Buddhismus. Der klassische Matcha-Tee wird auch heute noch so zubereitet, wie der Entwickler der Teezeremonie, Sen no Rikyu, es im 16. Jahrhundert gelehrt hat:

Es wird Matcha-Pulver in eine Teeschale gegeben und mit etwa 80 Grad heißem Wasser aufgegossen. Mit einem Teebesen aus Bambus, genannt „Chasen“, wird der Tee dann geschlagen, bis er schaumig wird und kleine Bläschen bildet.

Da reiner Matcha-Tee etwas herb und bitter schmeckt (sehr gesund!), wird er meist zusammen mit Süßigkeiten serviert.

Soviel zum Tee an sich. Zur Teezeremonie, bzw. zum „Weg des Tees“, gehört selbstverständlich noch viel mehr als nur den Tee zuzubereiten und zu trinken. Es ist eine ganze Philosophie wenn nicht gar eine eigenständige Art und Weise, Zen-Buddhismus zu praktizieren und Erleuchtung zu erlangen. Dazu ein andermal mehr…