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Nov 16

Akashi 明石

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Akashi,  eine kleine Fischerstadt westlich von Kobe, bietet eine kulinarische Spezialität, die es nur dort gibt. Akashi-yaki sind eine Art Takoyaki (gebratene Teigbällchen mit Tintenfischstückchen als Füllung), nur dass sie nicht wie sonst überall in Japan üblich mit einer dicken, süßlichen Soße übergossen gegessen werden, sondern in Fischbrühe (Dashi) getunkt werden. Sie sind auch weicher als die „normalen“ Takoyaki, und man muss aufpassen, dass man sie nicht zu lange in die Brühe tunkt, sonst fallen sie auseinander und sind mit Stäbchen kaum noch zu essen.

 

Statt einem zweiten Nachmittag in Kobe einzuplanen, habe ich also ein paar Stunden in Akashi verbracht, was wirklich eine gute Entscheidung war.
In der Stadt gibt es einen pittoresken Hafen mit Fischerbooten, eine Einkaufsstraße mit Fischmarkt, wo ich in einem winzigen Restaurant, in dem es nichts anderes gab als Akashi-yaki, als einzige Ausländerin unter den Gästen das Abenteuer des Tintenfischbällchen-Tunkens auf mich genommen habe. Ich war überrascht, wie gut es geschmeckt hat. Auf der anderen Seite des Bahnhofs habe ich eine Schlossruine entdeckt. Vom Schloss selbst war nicht mehr viel zu sehen, aber die Schlossmauer und zwei Türme waren noch sehr gut erhalten.